Über Lacrosse

Lacrosse hat seinen Ursprung bei den Indianern Nordamerikas. Das erste Mal wurde Lacrosse 1634 dokumentiert. Wie alt es wirklich ist, kann heute niemand mehr sagen. Die Indianer nannten die Sportart Baggataway oder Tewaraathon („kleiner Bruder des Krieges“) und spielten es um Streitigkeiten zwischen Stämmen zu lösen oder sich auf kriegerische Auseinandersetzungen vorzubereiten. Nicht selten endeten diese Spiele, bei denen bis zu 1000 Spieler gleichzeitig spielten, für einige davon tödlich.

Nachdem sich Mitte des 19. Jahrhunderts die ersten europäischen Einwanderer für Lacrosse interessierten, hat sich die Sportart stark verändert. Die Herren spielen mit Schutzausrüstung, die sie vor den meisten Verletzungen bewahren. Für die Damen gelten strenge Regeln, die die Gesundheit der Spielerinnen schützt. Außerdem wurde der Sport durch die moderne Technik dynamischer und schneller.

Heute, fast 400 Jahre nachdem die Sportart das erste Mal beschrieben wurde, gilt Lacrosse nun als der schnellste Mannschaftssport auf zwei Beinen und ist einer der am schnellsten wachsende Sportarten weltweit.

Seit den 90er Jahren wird Lacrosse auch in Deutschland gespielt; momentan gibts es ungefähr 55 Herren- und 50 Damenteams, die am Ligabetrieb des Deutschen Lacrosse Verbandes teilnehmen.

Unten findest du zwei Erkläungen zu den Lacrosseregeln und dem Spielablauf.

Herren:

Damen:

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