ADH 2015


03.07.2015

Die Legionäre machen sich auf den Weg zur diesjährigen ADH nach Schweinfurt. Es sollte das heißeste Wochenende des Jahres werden. Und das war es auch! 40°C Spitzentemperaturen bekamen es die aus ganz Deutschland angereisten Teams zu tun. Das waren keine erleichternden Nachrichten im vorab, da trotz Verstärkung aus Kassel die Mannschaft nur acht Spieler hatte. Nach der Ankunft konnte keine Zeit damit verschwendet werden, den Schlafplatz herzurichten. Wie es die Tradition verlangt, ging es für Trier/Kassel direkt Richtung Theke. Nachdem mit absoluter Sinnlosigkeit die Party bereichert wurde, ging es darum, auf keinen Fall seinen Schlafplatz herzurichten – einige wollten sogar auf der Straße schlafen, doch leider hat das die Polizei vor Ort verboten. Nach einem hervorragenden Frühstück am Samstag Morgen standen also die ersten Spiele in der Hitze Schweinfurts an. Nach anfänglichen Problemen gewann man beide Spiele der Gruppenphase und wurde damit Gruppenerster. Trotz der zwei Siege war dem Team schon die erste Erschöpfung anzusehen, die zwei Spiele ohne Auswechselspieler mit sich brachte. Und das härteste Stand uns noch bevor: Im ersten Spiel der Endrunde ging es gegen Stuttgart, die zwar nur wenige erfahrenere Spieler dabei hatten, aber einen vollen 15-Mann-Kader. Es sollte das bemerkenswerteste Spiel der ADH, der ganzen ADH-Geschichte werden! Stuttgart war wie erwartet konditionell klar überlegen und gewann gefühlt jeden Groundball. Trier/Kassel konnte nur mit Erfahrung und Abgeklärtheit das 0:0 über die ersten 20 Minuten retten. Also hieß es Verlängerung, und zwar was für eine! Trier/Kassel legte in den ersten vier Minuten, doch kurz vor Schluss glich Stuttgart noch zum 1:1 aus. Somit ging das Spiel in die Suddendeath/Golden Goal-Phase. Das Spiel ging hin und her, gute Chancen auf beiden Seiten wurden nicht genutzt. Die Zeit verstrich und Schuss um Schuss verfehlte das Schwarze. Nach Sage und Schreibe 15 Minuten, brach der Schiedsrichter das Spiel ab um den Zeitplan nicht völlig aus den Fugen geraten zu lassen. Es kam die Zeit von Henning, The Power, Grundlach! Braveheart, 1v1, ein Mann aus Stuttgart gegen die Maschine Henning. War das fair? Nein, natürlich nicht! Aber das spielte keine Rolle. Durch offensichtlichen Betrug gewann Stuttgart den Faceoff, lief alleine aufs Tor zu. Die ersten Zuschauer fragten sich wirft Henning ihm einen Knochen zu? Und Stuttgart verschoss! Ballbesitz Trier/Kassel. Henning lief auf das gegnerische Tor zu, lies den Gegner aussteigen und… noch ein Knochen! Wieder hatte Stuttgart den Ball. Doch jetzt genug, Henning machte Ernst. Gute Defense, schlechter Schuss von Stuttgart. Der Ball verfehlte das Tor und der Goalie holte das Backup. Währenddessen lief Henning vom Feld, zog den Helm über den Mund und spülte vollkommen kontrolliert den gesamten Mageninhalt an den Spielfeldrand! Kurz schütteln und auf zum Sieg! Henning nahm den Ball vom Torwart, lief auf das gegnerische Tor zu und nach unglaublichen 48 Minuten Spielzeit beendete Henning mit einem wuchtigen Schuss dieses kuriose Spiel! Der Rest der ADH ist schnell erzählt. Wir waren zu wenige, um mit den besseren Teams mit- halten zu können. Wurden nach zwei Niederlagen gegen Würzburg und Göttingen und einem Sieg gegen Münster 7. Der Samstag Abend war etwas anders als gewöhnt. Statt harter Party bis Sonntag Mittag, genossen wir gemütlich ein paar Bier und Pizza am und im nahegelegenden Baggersee zusammen mit den Teams aus Stuttgart.
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